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Rabbiner Henry Brandt -
Brücken bauen für interreligiöse Verständigung e.V.

 


Mit dem Rabbi die Tora lesen

Mit Dr. Tanya Smolianitski,
Vorsitzende des Rabbiner-Brandt-Vereins

17. Juni 2026

ACHTUNG: muss krankheitsbedingt entfallen.
Wir bitten um Verständnis!


KORACH heißt die Parasche, die für Sabbat, den 20. Juni 2026, vorgesehen ist und die uns im Lehrhaus am 17. Juni beschäftigen wird. Der Textabschnitt Num 16,1–18,32 erzählt von einer prekären Situation Israels auf der Wüstenwanderung. Nach der zurückliegenden Auflehnung Mirjams und Aarons gegen Mose (Num 12,1–16) weiß die Parasche KORACH erneut von einer Auflehnung gegen Mose und Aaron durch Korach, Datan und Abiram zu berichten. Es ist die gefährlichste Rebellion, die Mose und Aaron während der vierzigtägigen Wüstenwanderung zu bestehen haben. Vermutlich handelt es sich in Num 16,1–17,15 um zwei Rebellionen. Das Aufbegehren des Korach richtet sich gegen die Leviten und stellt die priesterliche Sukzession in Frage. Die zweite, von Datan und Abiram angeführte Rebellion ist eher als politischer Aufstand gegen Mose zu verstehen. Letztlich wendet sich diese doppelte Rebellion gegen den, der Mose beauftragt hat, sein Volk in das Land der Verheißung zu führen. Deshalb auch die harte Strafe.

Der sich anschließende Text Num 17,16–18,32 versucht das durch den Aufstand entstandene Problem der besonderen Stellung von Priestern und Leviten zu klären und listet die Pflichten und Rechte der Priester und Leviten auf. Der blühende Stab Aarons  (Num 17,22–23) erscheint als wunderbares Zeichen, das den priesterlichen Dienst bestätigt. 

Wir laden herzlich ein zum Gespräch über diesen auf- und anregenden Text. Hat sich Rabbiner Dr. Henry Brandt dazu geäussert? - Welche Akzente hat er dabei gesetzt?